
Höller startet auf neuer Strecke in Ungarn in die zweite Saisonhälfte
GÖTZENDORF. In die zweite Saisonhälfte startet oberösterreichische Rallycrosser Alois Höller am kommenden Wochenende im ungarischen Kakucs: Mit seinem Ford Focus T16 4x4 bestreitet er erstmals ein Rennen auf dem neuen Kurs in der Nähe von Budapest.
„Ich bin noch nie in Kakucs gefahren und auf die neue Bahn schon sehr gespannt“, sagt der Mühlviertler. Dabei weiß er, dass er sich vor allem im Hinblick auf die Lokalmatadore aus Ungarn warm anziehen muss: Diese kennen die im Vorjahr errichtete Strecke aus einem nationalen Lauf bereits. „Es wird ganz schwierig, den Hausherren dagegen zu halten. Meine Erwartungen halten sich daher in Grenzen, vielleicht geht sich ein ein Stockerlplatz aus“, betont Höller.
Diese eher defensive Herangehensweise hat seinen Grund auch im engen Kampf in der Meisterschaft: In der österreichischen Staatsmeisterschaft ist Alois Höller aktuell Zweiter, in der FIA-Zone liegt er punktegleich an der Spitze. „Es ist in beiden Meisterschaften so eng, dass unter Umständen schon ein Ausfall am Ende zuviel sein kann. Punkte zu sammeln ist daher ein Gebot der Stunde“, sagt der Oberösterreicher zu seiner Strategie.
Bernhard Haudum
Presseservice/13.7.2011