Harald Kleinhappl

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Alois Höller im Pech: Nach „Abschuss“ keine Punkte bei Rennen in Kakucs

KAKUCS. Kein Glück hatte der oberösterreichische Rallycrosser Alois Höller beim heutigen Rennen im ungarischen Kakucs: Mit seinem Ford Focus T16 4x4 wurde er bereits frühzeitig „abgeschossen“ und musste ohne Punkte die Heimreise antreten.

 

 

 

 

 

 

Das entscheidende Missgeschick passierte bereits im ersten Vorlauf: Der Tscheche Otakar Vyborny (Mitsubishi), mit dem der Mühlviertler schon öfter unliebsame Bekanntschaft machen „durfte“, nahm Höllers Ford so nachhaltig  aufs Korn, dass sich ein Vorderrad samt Aufhängung verabschiedete. Dafür kassierte der Tscheche zwar eine Verwarnung, Höller stand aber „radlos“ im Fahrerlager. In einer Notreparatur wurde der Ford soweit zusammengeflickt, dass sich im zweiten Vorlauf ein vierter Platz ausging. Im dritten Vorlauf gab es aber einen Folgeschaden – die Aufhängung kollabierte und der Oberösterreicher musste seinen Ford vorzeitig abstellen.

Damit war der „Salto Nullo“ perfekt und Alois Höller entsprechend sauer: „Der Abschuss von Vyborny war ein Witz, es ist unglaublich, wie unsauber teilweise gefahren wird. So wie in Horn habe ich auch diesmal durch einen Tschechen wieder wichtige Punkte eingebüsst – jetzt wird in der FIA-Zone die Titelverteidigung ganz schwierig“, ärgerte sich der Ford-Pilot nach dem Rennen.

Bernhard Haudum
Presseservice/17.7.2011